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Gartentipp Januar
Arbeiten für kalte Tage

Trotz der Kälte kann man um diese Jahreszeit einige Arbeiten im Garten verrichten, mehr dazu später. Auch das Planen gehört zu den Aufgaben eines guten Gärtners. Ein Anbauplan für das Gemüsebeet stellt sicher, dass bestimmte Gemüsesorten erst im Abstand von drei Jahren wieder auf dasselbe Beet kommen. Dazu gehören Petersilie, Gurken, Karotten und Kohl. Dabei die einzelnen Beete auf ein Blatt zeichnen und die gewünschten Kulturen in das jeweilige Beet eintragen. Diesen Plan gut aufheben.

In Gebieten mit wenig Niederschlag empfiehlt es sich, immergrüne Sträucher regelmäßig zu gießen. Wirkliche Trockenschäden zeigen sich meist erst im Frühjahr, wenn es zu spät ist. Bei zu starker Wintersonne die Sträucher mit einem Vlies abdecken. So werden auch Blattschäden minimiert. Bei zu viel Schnee auf Gehölzen oder Nadelbäumen, die weiße Pracht entfernen und die Pflanzen mit einer Schnur umwickeln. Ansonsten könnten die Äste unter der Last brechen.

Beim Lagerobst verfaulte Früchte aussortieren, denn diese übertragen Keime auf anderes Lagergut. An nicht zu starken Frosttagen Obstbäume verschneiden: Dabei den Rand der Äste glatt absägen und mit Baumwachs oder Kalk anstreichen. Der Anstrich verhindert, dass die Rinde platzt. Frühblühende Obstgehölze mit einer Schicht Mist oder Torfmull rund um die Kronentraufe behandeln: Das vermeidet ein zu frühes Austreiben.

Gartentipp Februar
Rhododendron für die frühe Blütenpracht

Der Rhododendron, ein Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse, sorgt mit seiner kräftigen Blütenfarbe für schöne Gärten und Parkanlagen. Mit weit über 800 verschiedenen Arten ist diese immergrüne Pflanze eine sichere Wahl um den Garten bunt zu gestalten.

Der Rhododendron gehört zur Gruppe der immergrünen Sträucher und schmückt mit seiner kräftigen Blütenfarbe nicht nur Gärten, sondern auch Parkanlagen. Mit weit über 800 verschiedenen Arten ist dieser Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse stets eine gute Wahl, um den Garten zu verschönern. Der Rhododendron liebt saure Böden, verträgt Schatten und ist bei einer regelmäßigen Düngung wenig anfällig für Krankheiten. Als Pflanzorte bevorzugen Rhododendren lichten Schatten oder Halbschatten. Wenn sie zu wenig Licht bekommen, blühen sie mager und schlecht, bei zu viel Sonne vertrocknen sie leicht. Besonders wohl fühlen sich die Pflanzen nahe kleiner Bäume und Sträucher. Zum Pflanzen ein 40 bis 50 Zentimeter tiefes Loch ausheben mit einem Durchmesser dreimal so weit wie der Wurzelballen, mit humusreicher Erde anreichern und dabei den Boden gut auflockern, bis er krümelig ist. Nun in der Erde ein Loch formen und den Rhododendron hineinstellen. Einen Eimer Wasser darauf gießen, anschließend die Erde gut fest treten. Nach der Pflanzung eine Schicht Mulch darüber streuen.

Im Ziergarten ist bei frostfreiem Wetter nun das Gießen von Gehölzen an der Reihe. Das Wässern ist vor allem bei einem niederschlagsarmen Winter wichtig. Vor dem Gießen den Boden umgraben, damit die Flüssigkeit leichter eindringen kann. Nach dem Wässern eine Decke aus Torf oder Dünger darüber geben.


Gartentipp März
Frühjahrsputz im Grünen

Sobald die Pflanzen aus ihrem Winterschlaf erwacht sind, ist es Zeit für einen Frühjahrsputz im Garten. Damit beseitigt der Profigärtner die letzten Spuren des Winters und bereitet die Pflanzen auf die Wachstumsperiode vor. Ab Ende März, wenn kein strenger Frost mehr zu erwarten ist, Folien oder Reisig von den Pflanzen nehmen. Dabei die Sträucher zurückschneiden und alle Frostschäden beseitigen. Das gilt auch bei Rosen: Zur Pflege alle dürren und erfrorenen Triebe entfernen, Strauch- und Kletterrosen nur ein wenig lichten. Austreibende Knospen kann man ganz einfach auf Frostschäden untersuchen. Wenn die Triebe an den Sträuchern vertrocknet sind, müssen sie bis auf das gesunde Holz zurückgeschnitten werden.   Größere Wunden an Bäumen oder aufgerissene Baumrinde mit Baumwachs verschließen, damit keine Schädlinge eindringen können. Im Staudenbeet hilft die Gartenschere weiter, um vertrocknete Stengel, Büschel oder Blätter zu beseitigen. Dabei immer bis auf den Boden zurückschneiden.

Jetzt ist es günstig im Gewächshaus Gemüsesorten wie Kohlrabi und Blumenkohl zu pflanzen: Bei Kohlrabi einen Abstand von circa 20 mal 20 Zentimeter, bei Blumenkohl circa 40 mal 40 Zentimeter lassen. In Folienhäusern oder Folienzelten lassen sich Kopfsalat, Rettich, Karotten und Radieschen aussäen. Im Erdbeerbeet alle schlechten Blätter mit einem Messer entfernen. Zwischen den Beeten die Erde auflockern und Volldünger ausbringen. Anschließend für eine ausreichende Bodenbedeckung sorgen, zum Beispiel mit einer fünf Zentimeter starken Torfschicht.


Texte: Olivia Zapletan, BayWa AG, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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